28. Januar 2011

Eine Tour durch Vietnam: Strände, Cham-Tempel und Natur

Journalist Michael Juhran ist jüngst nach Hanoi geflogen und hat schon im Flugzeug festgestellt, dass viele der rund vier Millionen Auslandsvietnamesen für das Neujahrsfest Tet in ihre alte Heimat fliegen. Dann taucht er ins Verkehrschaos Hanois ein und besucht Vietnams Highlights: Die Halong-Bucht, die alte Kaiserstadt Hue, die Strände Zentralvietnams, das Mekong-Delta und Ho-Chi-Minh-Stadt. Besonders beeindruckt ist er von den alten Tempelanlagen der Cham, die noch heute vielerorts an Küstenorten im Zentrum Vietnams zu sehen sind.

Anmutige Tänze am Tempel, Mitteldeutsche Zeitung
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1295257773103

22. Januar 2011

Blue Moon in Ho-Chi-Minh-Stadt

Weltexpress-Autor Ronald Keusch ist auf dem Kreuzfahrtschiff Lan Diep durch das Mekong-Delta gefahren. Nahe Chau Doc hat er im Pilgerzentrum am Berg Nui Am entdeckt, dass auch Buddhastatuen Brillen tragen können. Auf dem vielbefahrenen Chao-Gao-Kanal sitzen die Kapitäne oft auf ihrer hoch aufgetürmten Ladung, um das Geschehen überblicken zu können. Ein Abstecher führt ihn in die Tunnel von Cu Chi, wo die Schüsse von Maschinenpistolen heute wieder durch den Wald hallen - gegen Touristendollars. Zum Abschluss lässt er sich in Ho-Chi-Minh-Stadt von dem wuseligen Verkehr und feinem Jazz beeindrucken - zum Beispiel im "Blue Moon".

Blue Moon in Ho-Chi-Minh-Stadt, Weltexpress
http://www.weltexpress.info/cms/index.php?id=6&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28574&tx_ttnews%5BbackPid%5D=385&cHash=9977d9856b

2. Januar 2011

Eine Reise durch den Norden Vietnams

Auf der neuen Website des Reisemagazins Reise & Preise (www.reise-preise.de) ist ein Artikel über den Norden Vietnams erschienen. Der Autor hat Hanoi, die Halong-Bucht und Sapa besucht und ist mit dem Zug nach Hoi An gefahren. Auch praktische Infos zu Visum, Geld, Gesundheit und Verkehrsmitteln fehlt nicht.

Reise durch Vietnams Norden, Reise & Preise
http://www.reise-preise.de/reiseberichte/vietnam/reise-durch-vietnams-norden.html

23. Dezember 2010

Auf der Suche nach dem Sozialismus

Andrej Grabowski, ab Januar 2011 Redaktionsleiter bei Sat.1, hat sich für die Welt Online in Vietnam auf die Suche nach dem Sozialistismus gemacht. In dem Land, in dem es vor privaten Shops, Restaurants, Hotels und fliegenden Händlern nur so wimmelt, hat er so manche Entdeckung gemacht. Lesen Sie über Lautsprecher in Reisfeldern, Plakate, einen Besuch im Ho-Chi-Minh-Mausoleum - und den Alltag von Bauarbeitern und Kioskbetreibern neben Luxushotels und zahllosen Konkurrenten.

Rotes Establishment: Vietnam-Tour mit Hummer und Sichel, Welt Online
http://www.welt.de/reise/Fern/article11749349/Vietnam-Tour-mit-Hummer-und-Sichel.html

19. Dezember 2010

UNICEF-Foto des Jahres: Schwerbehinderte Vietnamesin

Spiegel Online hat ein Interview mit dem New Yorker Fotografen Ed Kashi veröffentlicht, dessen Foto einer schwerbehinderten Vietnamesin die UNICEF zum Foto des Jahres gewählt hat. Ed Kashi hat zwei Wochen lang eine Familie in Danang begleitet, deren schwerbehinderte Tochter Ly heute - 35 Jahre nach Kriegsende - an den Spätfolgen der Chemikalie Agent Orange leidet.

UNICEF-Foto des Jahres: "Es war ein magischer Moment", Spiegel Online
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,735215,00.html

5. Dezember 2010

Vietnam in 14 Ansichten

Jochen Temsch ist mit Fahrrad und Dschunke in Vietnam gereist (so wie ihrerzeit Maria Coffey, Autorin von Mond über Vietnam). Auf den Internetseiten von Sueddeutsche.de zeigt er seinen beeindruckendsten Fotos, gemeinsam mit niedergeschriebenen Erlebnissen. Der Titel bezieht sich offensichtlich auf eine Fahrt auf dem Mekong, deren Deltaarme man die Neun Drachen nennt.

Vietnam: Ritt auf dem Drachen, Sueddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/reise/vietnam-ritt-auf-dem-drachen-1.1030776-2

4. Dezember 2010

Impressionen aus Hoi An und Hanoi

Journalistin Helga Bittner ist durch die Gassen und Restaurants von Hoi An und in Hanoi gezogen. In Hoi An entdeckte sie in einem idyllischen Innenhof das Lokal "Secret Garden", und dass Hoi An immer noch die Stadt der Seide ist - allerdings weniger als Handelsposten als als Schneiderstadt. In Hanoi folgt sie den Tipps versierter Guides zu den besten Nudelstuben und Cafes - schon mal Kaffee mit aufgeschlagenem Ei getrunken? Neben den klassischen Highlights besucht die Journalistin auch die neue Hochwassermauer, die auf sechs Kilometern mit einem Mosaik verziert wird - sicherlich eine der kommenden Attraktionen der Stadt!


Vietnams unverfälschtes Gesicht, Rheinische Post
http://nachrichten.rp-online.de/reise/vietnams-unverfaelschtes-gesicht-1.286546

30. November 2010

Mit ehemaligen US-Soldaten auf Vietnamreise

Hauke Friedrichs schreibt über die vielen US-Veteranen, die ihre ehemaligen Kampfstätten in Vietnam bereisen. Übersetzer Hong Thanh Nhan begleitet sie auf ihrer Reise in die Vergangenheit und auf der Suche nach dem inneren Frieden. Hong Thanh Nhan arbeitete schon zu Kriegszeiten als Dolmetscher und ist seit den 1990er Jahren für ausländische Firmen tätig. Die US-Besucher hingegen staunen, wie amerikanisiert und kapitalistisch Vietnam heute ist. Eine Begegnung der besonderen Art.

Amerikanische Kriegstouristen suchen ihren Frieden, Die Zeit
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/vietnam-veteranen

26. November 2010

"Hello Again": Der Traveller-Pfad in Vietnam

Berit Waschatz hat Vietnam von Nord nach Süd bereist und festgestellt, dass man selbst als Individualreisende nicht mehr allein unterwegs ist. Viele Traveller sind in Hanoi und in der Halong-Bucht gemeinsam unterwegs. Sie machen sich im Minibus auf den Weg zur einstigen Demilitarisierten Zone bei Hue, fahren im Liegebus weiter nach Hoi An und lassen sich von den zahllosen Schneidern Designerstücke anfertigen. Den Abschluss bilden Shopping und eine Mekong-Delta-Tour ab Ho-Chi-Minh-Stadt. Und spätestens hier laufen einem Mitreisende aus Hanoi, Hue oder Hoi An wieder über den Weg...

Vietnam: Wo ein Huhn über den Gehweg spaziert, Welt Online
http://www.welt.de/reise/Fern/article10661569/Vietnam-wo-ein-Huhn-ueber-den-Gehweg-spaziert.html

14. November 2010

Buchtipp Vieatnam: Eine kulinarische Rundreise

Luke Nguyen: VIEATNAM (Collection Rolf Heyne)
Erschienen im März 2010, 344 Seiten (mit rund 200 Abbildungen), ISBN: 978-3899104523
Preis: 39,90 Euro (Deutschland), 41,10 Euro (Österreich), 67,90 Franken (Schweiz)
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Dieses hochwertige Buch wird jeden begeistern, der schon einmal durch Vietnam gereist ist oder dies vorhat. Luke Nguyen, Chefkoch des Restaurants "Red Lantern" in Sydney, reist auf der Suche nach kulinarischen Köstlichkeiten durch die Märkte und Garküchen seines Heimatlandes. Er hat authentische Rezepte von Gerichten gesammelt, die Reisende aus den einfachen Straßenlokalen zwischen Sapa und dem Mekong-Delta kennen. Seine Familienmitglieder zeigen ihm die Zubereitung einiger Suppen und Dipp-Soßen. Dazu kommen schöne Fotos, die das Alltagsleben der Vietnamesen zeigen.

Luke Nguyen beginnt seine kulinarische Reise im äußersten Nordwesten Vietnams, in Sapa. Nach einer rumpeligen Nachtfahrt im Zug in den Grenzort Lao Cai und dem Minibustransfer nach Sapa zieht es ihn und seine Partnerin Suzanna Boyd zum örtlichen Markt. Ihre Fotos zeigen die ersten, authentischen Eindrücke: Verkäuferinnen, vor denen sich Tofu-Stücke auftümen, lachende Kinder vom Bergvolk der Roten Dao, die dampfende Nudelsuppe essen, eine Einladung zum Tee vor bergiger Kulisse. In einer Reportage schildern sie, welche zum Teil seltsamen Lebensmittel sie auf dem Markt entdecken, was sie hier und da probieren, welche Gerüche ihnen entgegenströmen. Sie laden einige Kinder auf eine Pho ein, besuchen eine Nudelsuppen-Standfrau in ihrer Küche, stellen zusammen mit einem Tofu-Macher den Sojabohnenquark her. Zum Abschluss ihres Sapa-Aufenthaltes haben sie einige Rezepte zusammengetragen, stets verbunden mit einer kleinen Geschichte oder einem Erlebnis. Die Gerichte - einige exzellent fotografiert - sind authentisch und zum Nachkochen geeignet, denn die meisten Zutaten sind in hiesigen Asia-Shops erhältlich.

Auf diese Weise reisen Luke Nguyen und Suzanna Boyd durch das Land. In Hanoi machen sie sich auf die Suche nach der besten Nudelsuppe Pho, besuchen Eis-, Kaffee- und Grill-Stände, Garküchen und Plastik-Stühlchen-Lokale an den Gehwegen. In der Halong-Bucht geht es in ein schwimmendes Fischerdorf. In Hue, wo Einheimische sie in „Geheimtipp-Restaurants“ führen, lernen sie die feine Küche der vietnamesischen Kaiser kennen, in Hoi An die lokale Spezialität „Cao Lau“ (Nudeln mit Schweinefleisch).

Immer wieder werden sie von Vietnamesen zum Essen eingeladen, erzählen sie von Reiseerlebnissen, reflektiert Luke Nguyen das Gesehene mit seiner Kindheit. 1978 geboren, wanderte seine Familie über Thailand nach Australien aus, wo er in einem Vietnamesenviertel in Sydney aufwuchs und heute ein Restaurant betreibt. Ab dem Küstenort Quy Nhon erkundet Luke Nguyen das Land alleine und trifft viele seiner im Süden Vietnams lebenden Verwandten. Er besucht in Quy Nhon ein Zentrum für behinderte Kinder, lernt am Strand von Nha Trang eine „fliegende Meeresfrüchte-Grillerin“ kennen und wird von seinem Tourguide zum heimischen Kochen eingeladen. Im Hochland um Dalat sieht er den Anbau von Gemüse und Kaffee.

Die letzten Stationen seiner Reise sind Ho-Chi-Minh Stadt, Phan Thiet und das Mekong-Delta. Hier werden seine Berichte noch persönlicher, denn hier leben seine Verwandten, die ihn an dem einen oder anderen Erlebnis aus der Vergangenheit mit seinen Kriegen und der Armut teilhaben lassen und das eine oder andere Familienrezept verraten. Luke Nguyen lernt die „Reiskammer des Landes“ im Mekong-Delta und die Herstellung von Fischsoße kennen und trifft zum Abschluss der Reise zum ersten Mal seine Halbgeschwister.

Vieatnam ist ein sehr gelungenes Werk, das weit mehr als ein Kochbuch ist. Luke Nguyen bereist das Land aus dem Blickwinkel eines in Australien lebenden Vietnamesen, hat als Koch unzählige Einblicke in die vietnamesische Küche und als Familienmitglied berührende Begegnungen mit seinen Verwandten. Seine Reportagen ergänzen Rezepte und Fotos sehr authentischer Gerichte und immer wieder kleine Anekdoten und Wissenswertes. Die ebenfalls authentischen Fotos spiegeln Szenen des Alltags wider und versetzen jeden, der schon in Vietnam war, sofort wieder in die Stimmung vor Ort zurück.

Andrea Bonder